Behindertensport dient zur Wiedereingliederung Behinderter in die Gesellschaft. Zu diesem Zweck gibt es, je nach Behinderung, adaptierte Sportarten, die ein Sportler im Sinne des Breiten- oder Leistungssports bis hin zum Spitzensport betreiben kann. Keinesfalls darf die Sportausübung die vorhandene Behinderung verschlimmern!
Zunächst muß der Sportler überlegen, was er vorhat. Welche Sportart er betreiben will, wieviel Eifer er dem Training widmen will, ob er nur seine Freizeit gut verbringen will, oder ob er Pläne für die Teilnahme an Wettkämpfen hat.
Erst dann kann er fragen, welchen körperlichen Zustand er in Bezug auf sein Ziel hat. Denn zwischen den Wünschen bzw. den Anforderungen, die der Sportler an sich stellt, und seinem realen Zustand können erhebliche Unterschiede bestehen. Auch darf nicht vergessen werden, dass eine komplette sportmedizinische Untersuchung sehr teuer ist, und außerdem von den Krankenkassen nicht bezahlt wird. Es empfiehlt sich daher, stufenweise - je nach den notwendigen Anforderungen - vorzugehen, um Zeit und Geld zu sparen.
Und so kann ein Stufenplan aussehen: Zunächst wird bei einer ganz normalen Standarduntersuchung festgestellt, ob unser Sportler überhaupt sportfähig ist, das heißt, ob er gesund genug ist, sodass ihm der Sport keinen Schaden zufügen kann. Hier werden nun die wichtigsten Dinge untersucht: Blutdruck, Herzfrequenz, Niere und Darm, Blutzucker und Blutfettwerte, weiße und rote Blutkörperchen. Wenn etwas nicht in Ordnung ist, werden weitere Untersuchungen angeschlossen.
All das beinhaltet die Gesundenuntersuchung, die jedem ab dem 19. Lebensjahr zusteht. Einmal jährlich sollte diese gemacht werden. Die Untersuchung wird vom Staat empfohlen und bezahlt, und der Hausarzt kann sie machen. Wenn bei dieser Untersuchung alles in Ordnung ist, dann ist man im Prinzip sportfähig. Der Hausarzt kann die Eintragung in unseren Sportpass machen.
Der Behindertensportverband Vorarlberg (BSV) mit seinen
9 Mitgliedsvereinen ist gerne bereit betroffenen Personen, Behörden, Institutionen, Angehörigen, Ämtern, Firmen usw. mit Rat und Tat in Sachen "Behinderung" zur Seite zu stehen.
In unseren Reihen haben wir eine Vielzahl von Spezialisten die Ihnen Frage und Antwort stehen und versuchen, Ihnen bei der Lösung ihrer Probleme behilflich zu sein.
Scheuen Sie sich nicht
Kontakt mit uns oder den aufgeführten Institutionen aufzunehmen!